HTCs nächstes VR-Headset könnte gerade geleakt worden sein

Einem neuen Bericht zufolge könnte das Gerät über ein einzigartiges modulares Design verfügen.

Der XR-Hardware-Analyst Brad Lynch hat ein neues Video veröffentlicht, in dem er behauptet, dass es sich um das nächste VR-Headset von HTC handelt. Die Informationen stammen laut Lynch aus vielen Industriequellen, die meisten davon aus der Lieferkette. Lynch hat sich wieder einmal mit dem Produktdesigner Marcus Kane zusammengetan, um realistische 3D-Renderings des Produkts zu erstellen, die auf Schwarz-Weiß-Fotos basieren, die von seinen Quellen zur Verfügung gestellt wurden.

Dem Bericht zufolge arbeitet HTC an einem eigenständigen VR-Gerät, das im Design der HTC Vive Flow ähnelt, der Smartphone-gestützten VR-Brille von HTC, die letztes Jahr auf den Markt kam. Das von Lynch als HTC Vive Flocus bezeichnete Gerät verfügt angeblich über vier Schwarz-Weiß-Tracking-Kameras sowie eine RGB-Passthrough-Kamera, ähnlich wie die Pico 4.

Lynch zufolge verfügt das Gerät über getrennte 1920×1920-LCDs pro Auge, die mit bis zu 120 Hz arbeiten. Das Unternehmen verwendet Pancake-Linsen, um die Gesamtgröße des Geräts zu verringern. Lynch konnte nicht genau bestätigen, welcher Chipsatz verwendet wird, obwohl seine Quellen behauptet haben, dass das Gerät mit einem viel schnelleren Chip als dem XR2 Gen 1 ausgestattet sein wird, der auch im Meta Quest 2 verwendet wird.

HTCs nächstes VR-Headset könnte gerade geleakt worden sein

Im Gegensatz zum HTC Vive Flow, das Ihr Smartphone als Controller verwendet, wird das HTC Vive Flocus mit den HTC Vive Focus 3 Motion Controllern kompatibel sein. Zu den weiteren netten Features gehören ein physischer IPD-Einsteller, ein abnehmbares Gesichtspolster und ein USC-C-Anschluss, der sich im Bereich der Gesichtsdichtung befindet. Lynch spekuliert, dass dieser Anschluss für Eye-Tracking-Zubehör verwendet werden könnte, da das Gerät angeblich über keine eingebaute Eye-Tracking-Technologie verfügt.

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Am interessantesten ist jedoch das modulare Design des HTC Vive Flocus. Laut Lynch kann man die hintere Hälfte des Headsets, auch Cradle genannt, abnehmen, um in den so genannten Brillenmodus zu gelangen. Dann können Sie das Headset an andere Stromquellen anschließen, z. B. an einen PC. Wenn die Halterung entfernt ist, kann man die Arme des Geräts zusammenklappen, um es einfach zu verstauen.

HTCs nächstes VR-Headset könnte gerade geleakt worden sein

Laut Lynch will HTC das Headset irgendwann Anfang 2023 auf den Markt bringen. Ein offizieller Preis wurde noch nicht genannt, aber Lynch sagt, dass das Gerät unter 1.000 Dollar kosten wird.

HTC hat sein neues VR-Headset in den letzten Wochen in den sozialen Medien angepriesen, aber das Unternehmen hat noch keine Details genannt. Hoffentlich erfahren wir nächstes Jahr auf der CES 2023 in Las Vegas, Nevada, mehr.

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